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Mittwoch, 18. November 2015

Lasset den Winter beginnen

Seit heute sind sie oben, die Winterräder. War ein langer Weg, da Tesla scheinbar Probleme mit der Lieferung von Felgen und Reifen hatte. So ging es sich gut aus mit dem milden Wetter Mitte November heuer, aber es ist wohl keinen Tag zu früh, dass die Reifen gewechselt sind, denn am Freitag soll er ja richtig loslegen, der Winter, den ich übrigens sehr mag.

Ich bin schon gespannt auf den Winter im Elektroauto, vermute dass sich der Durchschnittsverbrauch so von 21 auf 23 kWh im Stadtverkehr erhöhen wird, im Überlandbereich wohl weniger bis gar nicht, aber mal sehen.

Ich werde Erfahrungen hier posten.

Mittwoch, 11. November 2015

Durchschnittsverbräuche nach einem halben Jahr - neue Supercharger noch 2015

Ein halbes Jahr ist es nun her, dass ich nur mehr elektrisch fahre, 8.500 km zeigt der Kilometerstand des Model S 85 D.

Der Durchschnittsverbrauch liegt bei konstant 20,8 kWh/100 km weiterhin.

Überlandstrecken mal mit 18 bis 19 kWh, Autobahn mal mit 22, Stadt auch so 20 bis 22 kWh.

Reichweite war noch nie ein Thema, vor allem beim Ausbau der Ladestationen von Smatrics, jetzt auch ELLA und vor allem auch Supercharger von Tesla, die jetzt in Wien, Graz, St. Valentin, Klagenfurt, Traun, Kitzbühl, Brenner und St. Anton stehen und noch heuer vier weitere zu erwarten sind in Liezen, Vomp, Lermoos und Seewalchen.


Sonntag, 1. November 2015

Der Lenkassistent des Autopilotenpakts ist einfach genial!

Ich nenne das mal so vorsichtig wie im Titel "Die Lenkassistenz im Rahmen des Autopilot-Pakets" um zu zeigen, dass es nun eine erste Erweiterung zur Abstandskontrolle ist, die es bisher gab.

Und natürlich wollte ich sie testen, erste Tests auf der "Höhenstraße" verliefen super, aber ich war vorsichtig und eigentlich soll man die Funktion ja nur auf Autobahnen und Schnellstraßen nutzen, aber dazu hatte ich nicht gleich die Gelegenheit.

Diese Wochenende war es dann soweit,

Die Mär, dass ein Model S 6,5 L Benzinäquivalent auf 100 km verbraucht, wird immer wieder angeführt, ist aber falsch und sowieso nutzlos

In Foren wird von manchen (offensichtlich Trollen) immer wieder angeführt, ein Tesla Model S verbrauche 6,5 l Benzinäquivalent (für 100 km).

Das ist schlicht und einfach falsch.

1 l Benzin/Diesel hat im Mittel eine Energiemenge von 9,5 kWh/l - Ein Model S verbraucht im Mittel 18 kWh/100 km, bei mir derzeit 20,9 kWh/100 km, was eine Spanne von 1,9 bis 2,2 Liter Spritäquivalent bedeutet.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Der letzte Consumer Report ist ja nicht sehr gut ausgefallen?

Elon Musk twitterte dazu "Consumer Reports reliability survey includes a lot of early production cars. Already addressed in new cars."

Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.

Ich kann bei meinem nichts Negatives feststellen nach 8.000 km.

Die meisten im Consumer Report beanstandeten Dinge sind eben nicht mehr aktuell.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Netter Artikel über Probefahrt zwischen Oberösterreich und Kärtnen

Sehr guter Artikel

http://www.tips.at/tests-tips/motor/1552-tesla-model-s-testfahrt-iv-oberoesterreich-kaernten

Zum letzten Satz muss ich sagen:

Klar, es ist eigentlich absolut unnötig sich den P zu kaufen, es muss aber auch nicht nur ein 70er sein, Optimum ist eigentlich ein 85D.

Samstag, 10. Oktober 2015

"Und die meiste Zeit verbringen Sie jetzt an den Ladestationen beim Warten?"

"Nein, definitiv nicht."

Ein sehr hartnäckiges Vorurteil gegenüber Elektroautos ist ja, dass man bei "ständigen Zwangspausen" seine ganze Zeit nur mehr wartend an Ladestationen verbringt und dadurch und überhaupt in der Mobilität eingeschränkt ist.

Eigentlich ist das Gegenteil der Fall, zumindest auf mein Fahrprofil bezogen, das aber vermutlich sogar noch recht fahrintensiv ist.

Wichtig ist trotzdem eine Ladestation zu Hause, dann entfällt im Alltag jeder Gedanken an eine Tankstelle, wo ich durchaus öfter auch Verbrenner wartend sehe, wenn gerade die Zapfsäulen belegt sind, eine Viertelstunde kann da schnell weg sein.

Dieses Problem, zu einer Tankstelle fahren zu müssen, habe ich nicht mehr. Abgesehen vom Zeitlichen ist es eigentlich auch immer ein dreckiges Geschäft, es stinkt und die Finger stinken - naja, zumindest ein wenig,

Zu Hause hängt man das Auto nach Bedarf (der von täglich über alle paar Tage bis zu alle 2 Wochen mal) an die Ladestation, und wenn man wieder kommt, ist das Auto voll geladen oder hat den Ladezustand, den man wollte. Also entfällt im Alltag jeder Gedanken und Umweg zum Laden.

Außer man macht es bewusst, dort zu laden, wo man steht. Ich kann hier nur für Österreich sprechen, aber Smatrics, derzeit auch ELLA und die lokalen Betreiber wie TANK-E, Kelag, ... haben Ladestationen dort, wo man Zeit verbringt, beim Einkaufen (SCS, G3, Billa, Merkur, Hofer, andere Einkaufszentren ... ) oder isst oder sowieso Pause machen muss (McDonalds, Autobahnraststationen, ....)


Mittwoch, 7. Oktober 2015

"Und wenn man viermal auf 200 beschleunigt, lässt das voll nach!"

Ja, so Kommentare gibt's wirklich, in Foren, in Kommentaren. Es wird bemängelt, dass die extreme Beschleunigung von 0 auf 100 in 2,8 bis 4,5 Sekunden, je nach Modell, bei jeder schnell hintereinander erfolgenden um 1 Zehntelsekunden nachlässt, und es wird manchmal bemängelt, dass die Beschleunigungswert bei 200 km/h Richtung 250 deutlich nachlassen und man 250 km/h nicht lange fahren kann ...

Außerdem sei der Akku dann kaputt, überhitzt und das Auto regelt bei 150 ab und weitere Katastrophen passieren.

"Ja, und?" - mehr fällt mir dazu meist nicht ein.

Dass so Blödsinn überhaupt kommt, liegt wohl daran, dass wir im deutschsprachigen Raum den Staat Deutschland haben, wo es zwar eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h gibt, ab der Versicherungen bei Unfällen nicht oder nur mehr teilweise zahlen, wo aber manche Autofahrer glauben, es gäbe keine Beschränkung und teilweise auch noch sehr stolz darauf sind, dass man 200 oder 250 fahren kann.

Dass für uns alle anderen Europäer aber 130 km/h + gewisser (Risiko)Aufschlag als Obergrenze gilt, scheint uns manchmal ärgerlich, wenn man es aber vernünftig sieht, eigentlich nicht so schlimm. Im Tesla merke ich übrigens, dass 130 km/h mehr ist als man gemeinhin annimmt. Ich glaub die meisten Tachos anderer Autos stehen dann auf 145 km/h und man fühlt sich schon sehr verwegen.

So stell ich meist den Tempomat auf 135 km/h und überhole meist auf der rechten Spur alle anderen, in Deutschland wäre ich damit wohl ein "Verkehrshindernis" wie Leute, die unter 180 km/h fahren dort oft bezeichnet werden.

Freitag, 2. Oktober 2015

"Aber im Sommer müssen S ganz schön schwitzen in einem Elektroauto, oder?"

"Viele zahlen sogar fürs Schwitzen, wenn sie in die Sauna gehen!" - blöde Antwort, aber gut.

Aber warum sollte ich schwitzen? "Weil die Klimaanlage bringt die Reichweite dann doch sicher zum Erliegen? 100 km und aus? Dann stehen Sie? Gel?"

Beim Verbrennungsauto ist es übrigens so, dass die Klimaanlage keinen Mehrverbrauch beim Sprit bewirkt. Sie ist ein Wunder der Ingenieurskunst. 6,8 l - außerorts - stand bei mir im Zulassungsschein beim Jaguar XF, ein 3 Liter Diesel (ja, der böse), ja, 6,8 Liter auf 100 km habe ich mal verbraucht: so mit 80 km/h gleichmäßig ohne zu bremsen auf der Bundesstraße vom Schladming nach Liezen oder so, im Durchschnitt waren es 10 Liter, im Sommer mit Klima in der Stadt meist so um die 14 Liter (DIESEL übrigens), also 50 bis 100 % mehr als angegeben, aber wurscht, man tankt halt schnell rein.
Dafür hatte ich alle paar Wochen den Dieselpartikelfilter voll und musste eine Stunde Zeit opfern um sofort auf die Autobahn zu fahren um den Dreck rauszubrennen! Ehrlich!

"Aber wenn Sie da mal in den Urlaub fahren, müssens ja stundenlang stehen bei den Zwangspausen!?"

Sagen wir mal so, im Alltag, an 330 Tagen im Jahr, fahre ich zwischen 15 und 200 km, in Freizeit und Terminen mal vielleicht an einem Tag 300 bis 500 km.

Ich gebe zu, eine Ladestation zu Hause ist empfehlenswert. Aber dann ist das Auto immer, wenn man will geladen, mal oft ne Woche kein Ladevorgang notwendig, aber wenn man will in wenigen Stunden voll, 3 maximal, vielleicht 4, wenn er schon ganz leer wäre, der Akku.

"Zwischenladen, wenn man steht" - alle 2 Stunden macht man doch sowieso Pause, Klo gehen, Essen, Trinken, dann ist das Auto am CHademo oder am Supercharger schon wieder fast voll.

"Und da Strom kommt aus da Steckdosn?"

"Ja, oder aus der Ladestation."

Um die Frage mal richtig zu beantworten. Vermutlich wird nun versucht zu argumentieren, dass elektrisch fahren auch total unökologisch ist oder sogar noch viel, viel schlimmer als mit einem Verbrenner.

Also, zu erst mal: ich bin begeisterter Autofahrer und KEIN Ökofreak, was jetzt nicht bedeuten soll, das sich mir um die ökologische Seite keine Gedanken mache. Ich sehe die Aspekte der Autohasser soweit ein, dass die Abgase die Luft verpesten und der Verbrennungsmotor unerträglich laut ist, aber ich will mir das Fahren nicht verbieten lassen - und habe entdeckt, dass elektrisch Fahren die weitaus angenehmere, coolere Variante des Autofahrens ist, zumindest mit einem Tesla.

Um ein ca. 2000 kg schweres Gefährt zu bewegen wird immer Energie verbraucht werden müssen. Die Frage ist nur welche, wieviel und wo erzeugt man sie?

"Wie weit kommens denn mit dem?"

"Wie weit kommen' s denn mit dem?" ist so die erste Frage bei fast allen Kontakten, lustigerweise sogar von Skeptikern UND Befürwortern, letztens sogar von einem der mir sagte, dass seiner in zwei Monaten komme, er also schon ein Model S bestellt habe und nur auf die Auslieferung warte.

Und egal, ob mir diese Frage direkt gestellt wird oder sie in diversen Blogkommentaren indirekt so formuliert wird.

Also, bezogen auf mein Model S 85 D kann ich exakt sagen:  "ich weiß es nicht" -"Hä?" werden Sie jetzt professionell einwenden.

Ich weiß es nicht, weil ich noch nie mit voll aufgeladener Batterie so lange ohne zwischenladen so weit gefahren bin, dass die Restreichweite auch nur annähernd in den Bereich unter 100 kam.

"Aber theoretisch?"

Samstag, 26. September 2015

Warum tu ich mir das an?

Seit Juni 2015 fahre ich elektrisch, ein Tesla Model S 85 D, umgestiegen von einem Jaguar XF 3.0 Diesel.

Das kam nach einer monatelangen Entscheidungsphase nach einer Probefahrt in einem Model S. Und die Gefahr ist groß: einmal elektrisch fahren und man will nie wieder in einen Verbrenner.

Und dann geht es los, man liest, informiert sich und hört mal nur negatives: keine Reichweite, maximal kann man 100 km/h fahren, nicht heizen, nicht kühlen, es gibt keine Ladeinfrastruktur, die Batterien sind nach einem Jahr kaputt, voll die Kraxen, und überhaupt und das geht nicht und woher soll der Strom kommen, Sondermüll .....

"Ok. Klingt nicht so toll, mal sehen ob das stimmt."